Robotergestützte Fertigungslinie in Braunschweig ist nun in Betrieb
In unseren Werkstätten in Braunschweig hat ein Robotersystem, das Teil einer neuen Fertigungslinie am Hauptstandort von BMA ist, kürzlich das manuelle Schweißen von Zentrifugengehäusen und -rahmen übernommen.
In Braunschweig ist nun unsere neue robotergestützte Fertigungslinie in Betrieb, auf der große Schweißbaugruppen für Zentrifugen hergestellt werden. Dazu gehören die beiden Zentrifugengehäuse der K-Serie sowie die Zentrifugengehäuse und -rahmen der E-Serie, die BMA nun im Tempo des Kunden produzieren kann. Das Herzstück der Anlage ist ein 2-Stationen-Roboterschweißsystem. Bei BMA legen wir großen Wert auf eine strukturierte Prozessgestaltung. Ein Beispiel: Standardbaugruppen werden bereits in einem frühen Stadium einem bestimmten Endkunden zugeordnet, um sicherzustellen, dass sie rechtzeitig für die Endmontage der Zentrifugen zur Verfügung stehen. Selbstverständlich ist die Qualität durchweg auf hohem Niveau.
Schweißzeiten maximieren, „ Durchsatz “-Zeiten minimieren
Die neue Fertigungslinie umfasst vier Kabinen für das Heftschweißen, das 2-Stationen-Roboterschweißsystem sowie zwei nachgeschaltete Schweißkabinen für etwaige Restarbeiten. Dank des 2-Stationen-Systems können Arbeiten an zwei Baugruppen gleichzeitig durchgeführt werden, wobei der Schweißroboter automatisch zwischen den beiden Stationen wechselt. Während an einer Station Schweißarbeiten stattfinden, können an der anderen Station beispielsweise Baugruppen für das Schweißen vorbereitet oder bereits geschweißte Baugruppen entnommen werden. Dadurch werden die Schweißzeiten maximiert, die „ Durchsatz “-Zeiten für die Baugruppen minimiert und Wartezeiten aufgrund von Umrüstvorgängen entfallen.
Die richtige Zahl in der richtigen Reihenfolge
Heute beginnt ein Arbeitsauftrag mit dem Transport eines Ladegeräts, das alle Einzelteile zur Heftschweißkabine befördert. Die Teile wurden in der Reihenfolge gestapelt, in der sie für die Montage benötigt werden: Das zuerst benötigte Teil liegt oben, das letzte Teil unten. Sobald das Ladegerät leer ist, wird die Nachlieferung neuer Materialien ausgelöst. Dieses Verfahren sorgt für hohe Transparenz, da der Montagefortschritt für alle jederzeit einsehbar ist.
Ein Filter sorgt für saubere Luft
Das Roboterschweißsystem verfügt über einen Vorheizbrenner, drei Schweißbrenner für drei verschiedene Schweißstäbe, eine Brennerreinigungseinheit, einen Offline-Lasersensor, einen taktilen Sensor, einen Lichtbogensensor, 13 Synchronachsen und nur eine Schweißstromquelle. Die Schweißrauche werden über eine integrierte Anlage abgesaugt, in einem Filter gereinigt und die gereinigte Luft anschließend wieder in die Fertigungshalle zurückgeführt. Dies minimiert die Emissionen und spart Energie für die Beheizung der Halle.
Zahlreiche Investitionen am Standort Braunschweig
Die neue Fertigungslinie ist nur eine von zahlreichen Investitionen in die Infrastruktur sowie in das Energie- und Umweltmanagement am Hauptstandort von BMA. Dazu gehören die Fertigungslinie mit zentrifugaler Zykluszeit, Schweißrauchfiltersysteme, eine Vertikalbohrmaschine, eine Tischbohrmaschine, eine Zentraldrehmaschine, der erste Schweißroboter, zwei Portalfräsmaschinen und schließlich die Roboterschweißanlage. Die Kunden von BMA werden von diesen hocheffizienten Anlagen in Form eines breiteren Angebots an Fertigungsdienstleistungen profitieren. Die zahlreichen Investitionen unterstreichen zudem die Bedeutung des BMA-Produktionsstandorts in Braunschweig.


