







Zukunftsfähiges Raffineriekonzept ermöglicht nahtlosen Kapazitätsausbau
BMA lieferte wichtige Anlagen für die Erweiterung auf 5.500–6.000 tpd
Nach mehr als zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit hat BMA die Etihad-Zuckerraffinerie erneut unterstützt. Bereits im Jahr 2012 wurde BMA von Etihad Food Industries mit der Planung und dem Bau der ersten Zuckerraffinerie im Irak beauftragt. Im Rahmen eines EPCM-Vertrags erbrachte BMA umfassende Ingenieur- und Projektmanagementleistungen sowie die Lieferung wichtiger Prozessanlagen.
Nach der Inbetriebnahme der Raffinerie im Jahr 2014 setzten BMA und Etihad ihre regelmäßige Zusammenarbeit fort, um den langfristig zuverlässigen und effizienten Betrieb der Anlage zu gewährleisten.
BMA hat das Unternehmen erneut bei einem umfangreichen Kapazitätsausbauprojekt unterstützt, dessen Ziel es war, die Produktionskapazität der Raffinerie auf 5.500–6.000 Tonnen RSO pro Tag zu steigern.

Kundenprofil
- Unternehmen: Etihad Food Industries
- Ort: Irak
- Branche: Zuckerraffinierung (Rohzucker zu Weißzucker / RSO)
- Hintergrund: Iraks erste und bislang einzige Zuckerraffinerie; 2014 mit BMA als EPCM-Partner errichtet
Ausgangslage und Herausforderungen
- Die Etihad-Raffinerie wurde vor mehr als einem Jahrzehnt als Schlüsselprojekt zur Stärkung der irakischen Zuckerindustrie.
- BMA war für die gesamte technische Planung und lieferte alle wichtigen Prozessanlagen, wodurch das Projekt zu einem Meilenstein für die Zuckerindustrie des Landes wurde.
- Die Raffinerieinfrastruktur war ursprünglich so ausgelegt, dass sie künftige Kapazitätserweiterungen zu ermöglichen.
- Bereits einige Jahre nach der Inbetriebnahme hatte Etihad die Produktionskapazität auf etwa 4.200 tpd erhöht, ohne dass größere Änderungen am bestehenden Verfahren erforderlich waren.
- Etihad strebte daraufhin eine weitere Steigerung auf 5.500–6.000 tpd RSO.
- Die größte Herausforderung bestand darin, die Modernisierung mit möglichst geringen Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs durchzuführen und gleichzeitig eine effiziente Integration der neuen Anlagen in den bestehenden Prozess sicherzustellen.
Lieferumfang von BMA
Technik und Zusammenarbeit (2023)
- Gespräche vor Ort zwischen Etihad und dem BMA-Team über die technische Umsetzung der Kapazitätserweiterung.
- Abstimmung der Expansionsstrategie auf der Grundlage der bestehenden Infrastruktur und der ursprünglichen technischen Konzepte.
BMA-Lieferumfang für die aktuelle Aufrüstung
BMA lieferte wichtige Ausrüstungskomponenten für die Kapazitätserweiterung, darunter:
- 1. Deutscher Verdampfungskristallisator sverband (DVK)
- 2 Fallfilmverdampfer (FFE)
- 1 vertikaler Kühler für die Trocknungsstation
- 1 Magma -Pumpe
Lösungsansatz und Umsetzung
- Strategische Vorausschau: Die ursprüngliche technische Planung sah bereits Vorkehrungen für künftige Kapazitätserweiterungen vor.
- Effiziente Nachrüstung: Die neuen BMA-Anlagen wurden nahtlos in die bestehende Prozesskette integriert.
- Fortsetzung der engen technischen Zusammenarbeit:
- Koordination vor Ort und technische Besprechungen
- Nutzung des ursprünglichen technischen Know-hows
- Integration über bestehende Prozessschnittstellen
Projektstatus
- Die gesamte Ausrüstung wurde geliefert.
- Die Installation wurde abgeschlossen.
- Die Inbetriebnahme wurde im Jahr 2024 erfolgreich durchgeführt.
Ergebnisse und Kennzahlen
Zielkapazität:
5.500–6.000 tpd RSO nach Abschluss der Modernisierung
Bisherige Kapazität nach der ersten Erweiterung:
etwa 4.200 tpd
Erwartete Vorteile
- Verbesserte Produktionsstabilität
- Minimaler Integrationsaufwand dank der bereits bei der ursprünglichen Anlagenplanung integrierten Infrastrukturmaßnahmen
- Erhöhung der Raffineriekapazität durch die Erweiterung um wichtige Prozessanlagen
- Weiterführung des bewährten Prozesskonzepts und der Betriebsphilosophie der Raffinerie